Aufstellungen / Skulpturarbeit / Virginia Satir

Im Rahmen einer Weiterbildung hatte ich vom 08. bis 12. Juli die Möglichkeit, mich intensiv mit der Familienrekonstruktion und Skulpturarbeit nach Virigina Satir, sowie der Familienaufstellung nach Bert Hellinger auseinanderzusetzen.

Die Erfahrungen gerade mit der Familienrekonstruktion waren unglaublich intensiv und auch wenn ich schon die ein oder andere Aufstellung selbst erfahren habe, hat mich die Skulpturarbeit noch einmal auf eine sehr tiefe Art und Weise berührt.

Ziel der Rekonstruktion ist, frühere traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und sich im Nachhinein von hinderlichen Überlebenshaltungen aus der Kindheit zu befreien. Wie so oft geht es letztendlich zum einen, um das Verstehen, warum wir uns in bestimmten Situationen wie verhalten und zum anderen, um die Tranformation, damit wir unsere Verhaltensweisen an unser heutiges Sein anpassen können.

Ich kann aus Überzeugung sagen, dass jeder, der einmal die Möglichkeit hat an einer Familienrekonstruktion teilzunehmen, dies auch gerne nutzen kann. Denn selbst als Statist ist dies eine Wertvolle Erfahrung.

Wer mehr wissen möchte, dem kann ich das Buch „Die Satir-Methode“ von Virginia Satir ans Herz legen.

„Hug me“ Helden

Seit etwas mehr als einem Jahr gebe ich mittlerweile Thai Yoga Massage Workshops mit dem Titel „Die Kraft der Berührung“. Jetzt ist diesbezüglich natürlich Pause bzw. eine Zwangspause angesagt. Das ist sehr schade, denn bereits in den Jahren vor den Workshops war mir klar, dass es aus meiner Sicht (in meiner Wirklichkeit) zu wenig Berührung auf der Welt gibt. Und für mich als ein „Gernumarmer“ waren die Workshops eine gute Gelegenheit gegen die Distanz in der Bevölkerung anzugehen. Rückschläge gab es auch schon im letzten Jahr. Die Konsequenzen aus der „me too“ Debatte in den USA waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da so auf uns zukommt. Denn anstatt das Übel an der Wurzel zu packen, Besinnung auf unsere Geschlechter und erkennen der damit verbundenen Kräfte und auch Verantwortung, wird eine Gender-Neutralität gefördert. Berührungen sind fragwürdig und der Mensch als sinnliches Wesen hat zumindest im Berufsleben nichts mehr verloren. Es gibt nur noch das Es und wehe ein Es schaut auf äußere Merkmale des anderen Es, dann wird Es verklagt. So gibt es inzwischen laut Radiomeldung Reinigungstrupps in den USA, die streng getrennt nach Männlein und Weiblein arbeiten, damit es zu keinen sexuellen Übergriffen kommt. Leider waren wir schon immer gut darin, alles was Political Correctness betrifft aus den USA zu übernehmen.

Jetzt also Corona… Sollte ich stand heute auf die Straße gehen und jemanden umarmen, mache ich mich strafbar. Hätte mir das jemand letztes Jahr erzählt, hätte ich es nicht glauben können. Wird es jemals eine Statistik geben, wie viele Menschen aufgrund der Isolation und Berührungslosigkeit gestorben sind? Wie mögen sich die Senioren und Seniorinnen in den Heimen wohl fühlen? Kein Händchenhalten mehr mit Kind und Enkel, stattdessen Sorge, Angst und Einsamkeit.

Jetzt sind wir zum Glück auf dem Weg zur Lockerung und die Situation könnte sich so ganz langsam wieder auflösen. Aber wie wird die Zukunft aussehen? Diese Monate werden lange nachwirken und es ist zu befürchten, dass sie ihre Spuren hinterlassen. Umarmungen und Berührungen werden vermehrt dort stattfinden, wo sie ausdrücklich gewünscht und erlaubt sind, den engsten Familienkreis, Massagen, Workshops, Yogastudios, Sportveranstaltungen etc. Den Kindern wird Abstand halten gelehrt und wer nießt wird zum Gefahrenherd und am besten gleich isoliert. Die Impfung wird als Allheilmittel gepriesen. Aber womöglich ist es ja gar nicht angebracht zu sehr schwarzzumalen. Ich hoffe ja insgeheim, dass sie bald wieder in den Fußgängerzonen stehen. Die tapferen Helden mit den „Hug me“ Schildern. Und ich sage euch jetzt schon ihr Helden, nehmt euch in acht, denn ich werde euch ganz arg zurückumarmen.

HAKA Workshop in Stuttgart

HAKA Workshop in Stuttgart

Höchste Zeit einen kurzen Bericht über einen tollen Workshop zu schreiben, an dem ich bereits im Januar teilgenommen habe.

Und zwar hat in Suttgart ein HAKA Workshop von und mit Fabian Strumpf stattgefunden.

Ich durfte einen Tag lang den HAKA, den rituelle Tanz der Maori, lernen und praktizieren. Und es war großartig. Es entstand so eine intensive Energie in dem Raum und trotz martialischem Geschrei und wilden Gesten fühlte ich eine tiefe innere Ruhe und Verbundenheit. Fabian hat es ganz wunderbar verstanden, uns nach und nach in unsere Energie und unsere Mitte zu bringen. Ich kann wirklich jedem empfehlen, an so einem Workshop einmal teilzunehmen.

Hier wie gewohnt der Link zum Veranstalter:

https://www.haka-campus.de/startseite.html

Männerkreis 2020 im Yogasvaha in Ludwigshafen

Männerkreis 2020 im Yogasvaha in Ludwigshafen

Auf dieses Projekt freue ich mich jetzt schon seit Monaten. Dank der lieben Sarasvati vom Yogsvaha in Ludwigshafen werde ich in 2020 die Gelegenheit haben einen Männerkreis ins Leben zu rufen. Ich bin so sehr auf die Resonanz gespannt und freue mich riesig auf die Männer, die bereit sind an so einem Kreis teilzunehmen. Hier ein kleines Bild von der Ausschreibung (zu finden auf der Homepage vom Yogasvaha – Link siehe unten):

Und hier der Link zur Ausschreibung auf der Homepage vom Yogasvaha in Ludwigshafen: https://www.yoga-svaha.de/events/m%C3%A4nner-jahreskreis/